Jüdischer Pfad Forchheim

Jüdisches Leben in Forchheim

Begeben Sie sich mit uns auf eine Reise in die jüdische Vergangenheit Forchheims.

Seit dem Mittelalter lebten hier jüdische Personen, die jedoch erst im 19. Jh. politische Gleichberechtigung erhielten. Eine Phase des friedlichen Miteinanders endete jäh mit der „Machtergreifung“ Hitlers 1933. Trauriger Höhepunkt waren die Deportation und Ermordung der 14 noch in Forchheim verbliebenen Jüdinnen und Juden in den Jahren 1941 bis 1944.

Der Jüdische Pfad führt zu 30 Stationen, die von jüdischem Leben in Forchheim erzählen. Die seit 2018 an ihrem letzten frei gewählten Wohnort in Forchheim verlegten Stolpersteine gedenken der ermordeten, meist alten und kranken Menschen jüdischen Glaubens.

Über die Marker auf der Karte gelangen Sie zu den Stationen des Jüdischen Pfades und zu den Stolpersteinen.

Der jüdische Pfad führt überwiegend durch die Altstadt Forchheims an ehemalige jüdische Wohnorte. Er erzählt an 30 Stationen die jüdische Geschichte Forchheims in kurzen Geschichten und beleuchtet Einzelschicksale.
Die Geschichten des jüdischen Pfades sind zusätzlich in einer Broschüre gesammelt, die Sie hier herunterladen können.

Stolpersteine nennen die Namen von Opfern des NS-Regimes und weisen auf das Unrecht hin, das vor allem jüdischen Bürgerinnen und Bürgern zugefügt worden ist. Auch in Forchheim hat – wie in vielen anderen Städten – der Künstler Gunter Demnig Stolpersteine verlegt.
In der Broschüre zum Herunterladen werden die Biografien der Menschen erzählt, denen die Stolpersteine in Forchheim gesetzt sind.